WTS Fachgebiet auf dem DGS-Kongress in Mainz

Vom 28. September bis 2. Oktober 2026 fand der 43. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt. Rund 2.000 Soziolog:innen kamen in diesem Jahr bei spätsommerlichen Temperaturen unter dem Kongressthema “Zukünfte der Gesellschaft” zusammen und diskutierten aktuelle Forschung und relevante gesellschaftliche Zukunftsfragen.
Die Dortmunder Wissenschafts- und Techniksoziolog:innen waren vielfältig involviert:
- Ann-Kristin Augst und Cornelius Schubert sprachen im Panel Körper (in) der Zukunft in der Sektion Soziologie des Körpers und des Sports über »Populäre Körperdaten: Apps und Devices als Inkorporierungen von Zukunft im Gesundheitswesen«.
- Ebenfalls in diesem Panel trug Isabelle Bosbach zu »Reproduktive Zukunft kryokonservieren: Ungewählte Zukünfte gegenwärtiger Körper« vor.
- In der Ad-hoc-Gruppe 6: Bauende Gesellschaften. Soziologische Perspektiven auf das Bauwesen und Baustellen der Zukunft präsentierte Clara Gander gemeinsam mit Thomas Barth, Rosalie Oetinger und Hans Rackwitz (alle drei IfS, Frankfurt/M.) »Arbeits- und Umweltorientierungen auf der Baustelle. Erfahrungswissen, Klimawandeler-leben und die Ökologie der Arbeit«.
- Cornelius Schubert war an der Organisation der Sektionsveranstaltung der Wissenschafts- und Techniksoziologie zu »„Zukunftswissen“ und seine Herstellung in Wissenschaft, Technik und Gesellschaft« beteiligt. Darüber hinaus beteiligte er sich an der von der gemeinsamen Ethikkommission von DGS und BSiD organisierten Sonderveranstaltung Forschungsethik und Künstliche Intelligenz in der Soziologie mit einem Impulsreferat und der gemeinsamen Diskussion über aktuelle Entwicklungen sowie forschungsethische Herausforderungen im Umgang mit generativer Künstlicher Intelligenz.
- Ronja Trischler veranstaltete gemeinsam mit Kevin Wiggert (TU Berlin) die Ad-hoc-Gruppe 77: Soziologie der Reparatur. Gemeinsam mit den Vortragenden wurde der soziologischen Mehrwert von Reparatur als theoretisches Konzept sowie als Gegenstand empirischer Analysen diskutiert.
Vielen Dank für die spannende Konferenz!


