Konferenz: Participation as a Popular Promise am 19. & 20. Feb. 2026

Spätestens seit den 1960er Jahren, als Theorien zur Performativität aus Wissenschaft und Kunst die soziale Ordnung als praktisch veränderbar erscheinen ließen, hat die Idee der Partizipation das politische Denken und die soziale Praxis in westlichen Gesellschaften inspiriert. Partizipation ist zu einem beliebten Versprechen der Demokratie geworden, und partizipative Elemente – von der Direktwahl von Bürgermeistern bis hin zu Bürgerräten auf nationaler Ebene – werden oft als Heilmittel für das nachlassende Engagement und die notorische Unzufriedenheit der Bürger angesehen.
Die Konferenz befasst sich mit Partizipation als einem populären, aber ambivalenten Versprechen, das seinen (historischen) Hintergrund in der populärwissenschaftlichen Forschung hat (z. B. Performativitätstheorien, Demokratietheorien, Wissenschafts- und Technikforschung, Behindertenforschung usw.).
Link zur Konferenz des SFB 1472.
Link zum Projekt C02 “Digitales Körperwissen. Konfliktlinien problematischer Popularität in der Gesundheitsversorgung”



