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Fakultät Sozialwissenschaften

Konferenz: Parti­ci­pa­tion as a Popu­lar Promise am 19. & 20. Feb. 2026

© SFB 1472
Die Konferenz Konferenz des SFB 1472 beleuchtet die Herausvorderungen, die mit Partizipation als populärem Versprechen in Wissenschaft, Medien, Politik und Bildung verbunden sind. Von der TU Dortmund ist Projekt C02 "Digi­ta­les Körper­wis­sen. Konflikt­li­nien proble­ma­ti­scher Popu­la­ri­tät in der Gesund­heits­ver­sor­gung" beteiligt.

Spätestens seit den 1960er Jahren, als Theorien zur Performativität aus Wissenschaft und Kunst die soziale Ordnung als praktisch veränderbar erscheinen ließen, hat die Idee der Partizipation das politische Denken und die soziale Praxis in westlichen Gesellschaften inspiriert. Partizipation ist zu einem beliebten Versprechen der Demokratie geworden, und partizipative Elemente – von der Direktwahl von Bürgermeistern bis hin zu Bürgerräten auf nationaler Ebene – werden oft als Heilmittel für das nachlassende Engagement und die notorische Unzufriedenheit der Bürger angesehen.

Die Konferenz befasst sich mit Partizipation als einem populären, aber ambivalenten Versprechen, das seinen (historischen) Hintergrund in der populärwissenschaftlichen Forschung hat (z. B. Performativitätstheorien, Demokratietheorien, Wissenschafts- und Technikforschung, Behindertenforschung usw.). 

Link zur Konferenz des SFB 1472.

Link zum Projekt C02 “Digitales Körperwissen. Konfliktlinien problematischer Popularität in der Gesundheitsversorgung